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Mittwoch, 25. Januar 2012 um 18:46 Uhr |
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No way! Den Rassisten-Marsch von Pro Köln erneut verhindern
Für den 28. Januar hat die extrem rechte “Bürgerbewegung” Pro Köln einen erneuten Aufmarsch in Köln-Kalk angekündigt. Zum dritten Mal innerhalb von nur 10 Wochen ist damit der multikulturelle Stadtteil Demonstrationsziel von Rassisten und Faschisten. Ein kurzer Rückblick:
Bereits am 19. November versuchte Pro Köln die Bevölkerung in Kalk rassistisch aufzuhetzen, indem man gegen “Linksextreme und Kriminelle mit Migrationshintergrund” wetterte, die angeblich den Stadtteil terrorisieren. An diesem Tag hatte sich ein breites Netzwerk aus verschieden lokalen Gruppen und Initiativen unter dem gemeinsamen Motto “Kalk macht Dicht” erfolgreich gegen die rechte Propaganda gestellt und deutlich gezeigt, dass Pro Köln im Stadtteil unerwünscht ist.
Am 10. Dezember waren es Neonazis aus dem Umfeld des Kölner Neonazi-Anführers Axel Reitz, die eine Demonstration unter starkem Protest der Bürger und Bürgerinnen in Kalk und Humboldt-Gremberg abhielten. Axel Reitz soll laut einem Bericht des WDR Kontakte zur rechten Terrorzelle des Nationalsozialistischen Untergrundes (NSU) gepflegt zu haben, von denen unter anderem der Nagelbombenanschlag in der Köln-Mülheimer Keupstraße verübt wurde. Anmelder dieser Demonstration war René Emmerich aus Köln, der noch bei der Kommunalwahl 2009 für Pro Köln antrat. Hier schließt sich wiederum der Kreis zwischen der vermeintlichen “Bürgerbewegung” und militanten Neonazis.
Die Ankündigung von Pro Köln zu demonstrieren, “damit Köln auch zukünftig eine liberale, weltoffene und pluralistische Metropole bleibt”, ist eine Farce angesichts solcher personeller Verflechtungen und sich immer wiederholender Kapagnen seitens Pro Köln gegen Moscheen, MigrantInnen, Homosexuelle und all jene, die nicht in ihr menschenfeindliches Weltbild passen.
Wir werden es auch am 28. Januar nicht zulassen, dass RassistInnen in Kalk aufmaschieren können. Wie im November rufen wir dazu auf Kalk dichtzumachen. Kommt deshalb ab 9 Uhr auf die Kalker Hauptstraße um für ein solidarisches Zusammenleben in Kalk und gegen Rassismus ein Zeichen zu setzen. Sie werden auch diesmal nicht durchkommen! |
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Donnerstag, 10. November 2011 um 18:51 Uhr |
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KALK MACHT DICHT gegen den Rassisten-Marsch am 19.November
Die selbst ernannte rechtsextreme “Bürgerbewegung” Pro Köln macht einen erneuten Anlauf, um sich als Anwalt des kleinen Mannes zu verkaufen. Sie mobilisiert für Samstag, den 19. November für eine Marsch durch Köln-Kalk, angeblich gegen das Autonome Zentrum. In Wirklichkeit will sie sich aber auch in Kalk mit ihrem rassistischen Programm profilieren. So hetzt Pro Köln schon seit Jahren gegen Moscheen, Homosexuelle, Andersdenkende, gegen MigrantInnen und überhaupt gegen alle, die nicht in ihr menschenfeindliches Weltbild passen.
In dem reißerischen Demonstrationsaufruf findet sich kein Wort zu dem eigentlichen Problem des Stadtteils: Die Mieten steigen und der Einzelhandel auf der Kalker Hauptstraße muss zugunsten eines Einkaufszentrums und von Ramschketten weichen. Kein Wort über Missstände in Wohnungen, die nicht behoben werden, kein Wort zu der hohen Arbeitslosigkeit in Kalk, kein Wort zu Kindern, die unterhalb der Armutsgrenze leben müssen, kein Wort zu fehlenden Bolz-, Spielplätzen und Jugendeinrichtungen. Stattdessen maßlose Hetze gegen Gruppen in Kalk, die diese Probleme nicht verursacht haben. Der Aufruf ist durchsichtig genug: Die Pro-Leute stellen sich angeblich auf die Seite der “rechtschaffenen Bürger”, die sich gegen die Schaffung eines “rechtsfreien Raums” wehren, von dem aus die Bevölkerung “terrorisiert” werde. Mit dem Hinweis auf “Linksextreme und Kriminelle mit Migrationshintergrund” versucht man abzusahnen und auch in Kalk die Bevölkerung rassistisch aufzuhetzen.
Wir werden dafür sorgen, dass dieser Versuch wieder einmal gründlich schief geht. Zeigen wir, dass wir auch in Kalk ein lebendiges, solidarisches Zusammenleben der Menschen vertreten und rechte Agitatoren nicht tolerieren.
Pro Köln hat angekündigt über die Kalker Hauptstraße bis zu Wiersbergstraße zu demonstrieren. Darum kommt am 19. November ab 9 Uhr alle auf die Kalker Hauptstraße damit die Rassisten nicht durch kommen!
weitere Infos hier: http://www.dazwischengehen.mobi/ |
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Sonntag, 17. Juli 2011 um 12:38 Uhr |
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Montag, 25. April 2011 um 12:02 Uhr |
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Am 7. Mai wollen "pro Köln" und "pro NRW" mit Rassist_innen aus ganz Europa erneut ein rechtes Groß-Event in Köln inszenieren. Um die geplante Scheiße erfolgreich zu verhindern, wollen wir das Blockieren vorab mit euch üben. Es sollen Bezugsgruppen gebildet und gezeigt werden, wie man sich im Wegtrage-Fall verhält. Außerdem gibt es rechtliche Informationen zu Blokaden etc., sowie letzte Infos zu den Protesten. Das Blockadetraining findet am 3. Mai von 18.00 – 20:00 Uhr im Autonomen Zentrum
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Freitag, 15. April 2011 um 15:00 Uhr |
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Seit Jahren versuchen pro Köln und ihr landesweites Pendant pro NRW sich als eine harmlose „Bürgerbewegung“ und „Interessenvertretung des kleinen Mannes“ zu etablieren. Dabei stammen viele Funktionäre und Mitglieder aus dem extrem rechten bis neonazistischen Milieu. Rassismus und Diskriminierung von Minderheiten prägen ihr Programm. Nun wollen Rassist_Innen und Neofaschist_Innen aus ganz Europa am 07. Mai 2011 durch Köln marschieren. Sie nennen es „Marsch für die Freiheit“. Doch in Wirklichkeit wollen sie ihre Propaganda verbreiten und gegen Immigrant_Innen hetzen. Deswegen sagen wir: Nein zu Rassist_innen in Köln und Überall Um ihnen zu zeigen, dass sie, in Köln, nicht willkommen sind, werden wir am Abend zu vor ihre Demoroute mit kreativen Motiven und Sprüchen besprayen. Kreidespraydosen werden von uns zur Verfügung gestellt. Am Samstag werden wir wild, laut und entschlossen dem Marsch der Rassist_innen entgegen treten. 06.05.2011 - 16:30 - Vorplatz Bahnhof Deutz www.koeln-bsv.de 07.05.2011 – 09:00 – Köln-Hbf Vorplatz www.dazwischengehen.mobi www.sgr-koeln.de/cms/ Lasst uns aktiv werden, für ein zusammenleben frei von Rassismus! Eure BSV Köln BSV- Köln/ Kalker Hauptstr. 274/ 51103 Köln
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