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Bilanz der Gegendemonstrationen zum Anti-Islamisierungs- Kongress: Viele Schüler unter polizeilicher Repression Am Samstag, den 9.Mai 2009, wurde in Köln ein Bild von Willkür deutlich! Demokratische BürgerInnen und vor allem SchülerInnen versuchten, friedlich ihren Protest gegen den gleichzeitig von „pro Köln“ abgehaltenen Anti-Islamisierungskongress auszudrücken. Insgesamt können wir den Gegenprotest als sehr erfolgreich werten. Es fanden sich in der ganzen Kölner Innenstadt, aber besonders am Barmer Platz und auf dem Neumarkt, rund 6000 friedliche Demonstranten ein, die versuchten, ihre eigene Meinung zum Ausdruck zu bringen. Allerdings hinderte ein massives Polizeiaufgebot sie daran, auf den Barmer Platz zu gelangen, auf dem der „Anti-Islamisierungskongress“ stattfand. Die Polizisten vor Ort begründeten dies mit dem „radikalen Aussehen“ der Demonstranten, vor allem der Schüler und schickten diese von vermeintlichen Schleusenpunkten zum nächsten, um sie unserer Meinung nach loszuwerden. Wir wollen uns ausdrücklich von diesen Vorwürfen distanzieren, da gemäß unseren Informationen alle Schüler zivil gekleidet und ohne jegliche Vermummung demonstriert haben. Zudem kritisieren wir nach diesem Tag die Informationspolitik und Willkür der Polizei. Es kann nicht sein, dass uns die Kölner Polizei in Person von Herrn Steffenhagen und Herrn Behrendes in Kooperationsgesprächen bezüglich der Demonstration Zusicherungen macht und diese dann nicht einhält. Wir SchülerInnen wollten auf dem Platz zur Kundgebung, um unsere Meinung zu äußern. Wir hatten keine verbotenen Gegenstände bei uns, noch sahen wir gewaltbereit aus. Wir sind Schüler, die die Hetze der Rechtsextremen nicht wehrlos hinnehmen wollten. Allerdings ist und war unsere Waffe unsere Stimme und nicht der Stein auf der Straße. Daher ist es uns unerklärlich, wie man dies als Polizei im Nachhinein so verkennen kann und sich nicht an Abmachungen hält. |